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Stand: 06.04.2018

Pressemitteilung

JugenPolitikTage 2019

Die Aufgabe der Politik unseres Landes ist es auch, dass die Jugend nicht benachteiligt wird.
Deshalb setzt sich die Bundesjugendministerin Frau Dr. Franziska Giffey für politisch aktive, junge Menschen ein.
Aus diesem Grund findet in Deutschland von 10. bis 12. Mai 2019 die JugendPolitikTage in der Hauptstadt statt.
450 Jugendliche und junge Erwachsene aus allen Teilen der Bundesrepublik nehmen an der Veranstaltung teil.

Von Freitagvormittag bis Sonntagnachmittag finden dazu diverse Podiumsdiskussionen, Arbeitsgruppen und Diskussionsrunden statt.

Gemeinsam mit dem KuJu-Rat des Haus "Carl Sonnenschein" bewerbe ich mich für die Teilnahme an der Veranstaltung und werde auch glücklicherweise eingeladen.
Dazu reise ich schon einen Tag vorher nach Berlin.
Wie immer geht´s schon ganz früh am Morgen mit dem Zug nach Berlin.

Um 15:00 Uhr komme ich am Veranstaltungsort direkt am Washingtonplatz neben dem Hauptbahnhof an und bin einfach nur überwältigt.
Es sind große Zelte aufgebaut worden und mit entsprechend fortschrittlicher Technik und enormem Aufwand geschmückt.
Riesige Leinwände, Übertragungsdisplays, TV's, WLAN etc.
In diesem Bereich hat man keine Kosten gescheut und ich bekomme das Gefühl, dass diese Veranstaltung ernst genommen wird.


Nach der Anmeldung bei den Organisatoren werden aufgrund der vielen Teilnehmer, mehrere  Kuppelführungen im Reichstagsgebäude und kleine Stadtführungen angeboten, wo es ein kleines Cometogether mit anderen Teilnehmern gibt und man sich kennenlernen kann.
Ich nehme bei letzterem teil und freue mich, wieder in Berlin zu sein.

Am Abend gehen wir zu unseren Unterkünften, wo bereits unser Gepäck auf uns wartet.

Frau Dr. Franziska Giffey, Bundesfamilienministerin, eröffnet die JugendPolitikTage 2019 in BerlinFrau Dr. Franziska Giffey, Bundesfamilienministerin, eröffnet die JugendPolitikTage 2019 in Berlin

Der erste Tag beginnt und es gibt ein Warming-Up, um alle am frühen Morgen fit zu bekommen. Anschließend wird uns das Programm vorgestellt und wir werden auf das Treffen mit der Bundesfamilienministerin vorbereitet.

Nach Begrüßung und Eröffnung der Jugendpoltiktage durch die Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey geht es auch schon mit dem Programm los.

 

 

Es gibt vier Themenforen, welche zum Austausch zwischen Jugendlichen und jungen Erwachsenen, Expertinnen und Experten, die die jeweiligen Themengebiete leiten sollen, dienen.
Hier können wir also direkt mit dem Bundesministerium über politische Themen diskutieren.

Jedem Forum sind fünf Arbeitsgruppen zugeordnet.
Wir suchen uns eine Arbeitsgruppe aus, in der wir individuell über das gesamte Wochenende konkret einem Thema nachgehen.

Es werden Themen wie zum Beispiel

  • "Chancengleichheit in der Bildung und Arbeit"
  • "Neue Arbeitsmodelle und Arbeitspolitik"
  • "Wie kann ich Gesellschaft mit gestalten?" und
  • "Digitalisierung und die moderne Arbeitswelt"

und viele andere Themen angeboten.

Ich entscheide mich für Digitalisierung und die moderne Arbeitswelt.

Die Arbeitsgruppen sind unabhängig von der Forengestaltung und den Bundesministerien.
Sie werden von Vertretern der Zivilgesellschaft, aus NGOs und aus Verbänden gestaltet.
Hier dürfen und diskutieren wir intensiv und ereignisorientiert und erarbeiten Empfehlungen für die Jugendstrategie.

Es ist immer wieder interessant zu sehen, welche Ideen und Perspektiven andere Teilnehmer haben und wie sehr man auch mit unterschiedlichen Meinungen und Perspektiven zusammen arbeiten kann.
All dies ohne jegliche Konflikte in den Gruppen.

Bevor unsere Positionen und Empfehlungen präsentiert werden, kommen am letzten Tag die fünf Arbeitsgruppen desselben Forums in Ergebniswerkstätten zusammen, um die Entwürfe aus den einzelnen Arbeitsgruppen zu diskutieren und pro Thema zentrale Empfehlungen herauszuarbeiten.
Diese Empfehlungen werden in der Abschlussveranstaltung präsentiert und diskutiert.

Die Ergebnisse werden am Ende der JugendPolitikTage, unter anderem durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Jugendpresse, veröffentlicht.
Anschließend wird die interministerielle Arbeitsgruppe "Jugend" im Rahmen der Entwicklung der gemeinsamen Jugendstrategie und der Bundesregierung präsentiert.

Obaid und Frau Dr. Giffey (v.l.) bei den JugendPolitikTagen 2019 in BerlinObaid und Frau Dr. Giffey (v.l.) bei den JugendPolitikTagen 2019 in Berlin

 

Bei meiner letzten Jugendkonferenz, welche auch durch unsere Familienministerin stattgefunden hat, hatte ich leider nicht die Möglichkeit, ein gemeinsames Foto mit Frau Dr. Franziska Giffey zu machen. Dieses Mal habe ich mir vorgenommen, zu 100 % ein Foto mit ihr zu bekommen.
Koste es, was es wolle!

Ich habe es hinbekommen und musste mich durch die Presse und Security kämpfen, um das Foto zu bekommen.
Und sieh her! Es hat letztendlich geklappt.
Ich konnte auch ein paar Worte mit ihr wechseln und berichtete ihr von unserer Arbeit im KiJu-Rat im Haus "Carl Sonnenschein".

 

Wieder einmal mal kann ich sagen, dass es eine tolle und besondere Erfahrung für mich ist, mich für die Rechte der Kinder und Jugendlichen, und natürlich auch für meine Rechte, einzusetzen.

Ich kann es nur jedem mit auf den Weg geben, sich zu ermutigen und zu beteiligen.
Dabei ist es ganz egal wie alt man ist, woher man kommt, welche Religion oder Nationalität man hat oder ob man Junge oder Mädchen ist.
 
Ich war damals der Vertreter meiner Gruppe und wollte mitbestimmen, was es bei uns zu Essen geben sollte, welche Ausflüge wir unternehmen könntenund heute bin ich soweit gekommen, dass ich unsere komplette Bundesregierung im Namen der Kinder und Jugendlichen vertreten darf.
Ich konnte in der Politik mitbestimmen und mitwirken, was nicht ganz selbstverständlich ist.
Ich freue mich auf die nächste Zeit und bin gespannt, was noch alles für mich offen ist.

Obaid (23) für den KiJu-Rat des Haus "Carl Sonnenschein"

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